Anmerkung der Redaktion Bulletin of Nuclear Scientists: „Im Folgenden finden Sie den vollständigen Text der Erklärung der Nobelpreisträgerversammlung zur Verhütung eines Atomkriegs. Die Versammlung war ein dreitägiges Treffen in Chicago mit rund 20 Nobelpreisträgern und rund 60 führenden Atomexperten. Ziel war es, Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und Führungskräfte zur Verringerung der Atomkriegsgefahr auszuarbeiten. Die Versammlung fand vom 14. bis 16. Juli 2025 statt und ist die erste Nobelpreisträgerversammlung, die sich mit nuklearen Bedrohungen befasst.„
Im 80. Jahr des Atomzeitalters steht die Welt vor einer Wende. Misstrauen und Zwietracht prägen den internationalen Diskurs, und die Herausforderungen für die Weltgemeinschaft sind überwältigend. Doch es gibt nur eine Herausforderung, die die Zivilisation an einem Nachmittag zerstören könnte.
Hier kommt ein satirisch-friedensjournalistischer Artikel – präzise recherchiert, genüsslich zugespitzt und mit dem nötigen militant-pazifistischem Witz bewaffnet, um Trumps Anti-Aufklärungs-Agenda ins rechte Licht zu rücken:
Von MAGA zu MANI
Make Americans Nazi-Idiots Wie Trump die USA geistig abrüstet und die Grab-Schaufler hochrüstet
Von einem, der auszog, das Denken zu verbieten
Es war einmal ein Land voller Nobelpreise, Mondlandungen, Mars-Visionen und MITs. Es hieß USA und war bisher meist so etwas wie das Silicon Valley der Aufklärung. Bis eines Tages ein Mann kam, der aus Harvard ein Valdemort-Hogwarts machen wollte – ohne Magie, aber mit viel Schaden. Sein Motto: Make America Great Again. Was er sagte war Beton, Sekten-Bibel und big Bullshit. Die Ära MANI brach an – Make Americans Nazi-Idiots.
Die neue Achse des Wahnsinns: Altes Testament, Jeep & Jet-Ski
Die NATO rüstet wie seit Jahrzehnten nicht mehr – doch die Geschichte und die Friedensforschung zeigt: Es gibt wirksamere, nachhaltigere Wege zur echten Sicherheit.
Während sich die Welt aufrüstet, steigt nicht das Sicherheitsgefühl, sondern die Unsicherheit. Mit über 1,5 Billionen US-Dollar rüstet das NATO-Bündnis 2024 so stark auf wie zuletzt im Kalten Krieg. Allein Deutschland gibt über 100 Milliarden Euro für militärische Zwecke aus. Gleichzeitig explodieren Kriege, Klimaextreme und soziale Spannungen. Was läuft da schief? Und vor allem: Was wäre die Alternative?
Die Friedensforschung liefert seit Jahrzehnten klare Antworten – oft ignoriert, nun dringlicher denn je.
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Die Redaktion von Friedensnews ist mit Ende Juni von Ottakring in die Josefstadt übersiedelt. Tausende Bücher wurden bewegt. So wandereten die ersten beiden Bände der „Model Codes for Post-Conflict Criminal Justice“ durch meine Hände. Vivienne O’Connor und Colette Rausch haben vier Bände zum Thema 2007 veröffentlicht. Sie gelten bis heute als Meilenstein in der Reform des Strafrechts für Gesellschaften nach Konflikten. Heute am „UN-Foltertag“ möchte ich mit Bezug zum Detention Act & Fair Trial diese Arbeit würdigen. Die drei Bände umfassen vier Modellgesetze:
Model Criminal Code
Model Code of Criminal Procedure
Model Detention Act
Model Police Powers Act
Diese Werke bieten klare, verständliche Gesetzestexte mit umfassenden Kommentaren und sind speziell auf die Herausforderungen von Staaten zugeschnitten, die sich im Übergang von Konflikt zu Frieden befinden. Sie berücksichtigen internationale Menschenrechtsstandards und lokale Traditionen gleichermaßen. Die Codes wurden in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie dem United States Institute of Peace, dem Irish Centre for Human Rights, dem UNHCHR und dem UNODC entwickelt.
Graz 2025 – Ein tödlicher Hilfeschrei: Ein Weckruf mit Schrotflinte und Pistole
Burschen (Jungs) und Männer die österreichische Schulen absolviert haben ermorden Frauen, laufen Amok in Schulen und am Arbeitsplatz, begehen oder versuchen Terroranschläge in Österreich.
Gestern sterben zehn Menschen , elf werden körperlich verletzt, ein Gymnasium in Graz wird psycho-traumatisch verletzt. Trauma, Verletzung, nationale und internationale Retraumatisierungsgefahr über Medien. Wieder trifft es eine Schule. Wieder war der Täter ein junger Mann, der sich vielleicht als Mobbingopfer sah oder dessen narzistische Störung in Amok und Selbstmord endete. Wieder einmal reagiert die Öffentlichkeit sofort mit verständlicher Betroffenheit – und die Politik mit Beileidsbekundungen und überlegungen zur mehr Repression. Die schnelle Polizei wird gelobt. Doch wer nur auf Cobra-Einsätze und Sicherheitskräfte setzt, ignoriert die Ursachen: psychische Verwahrlosung, Traumatisierung, fehlende Perspektiven. Die Schule von Graz schreit nicht nach mehr Polizei – sie schreit endlich nach echter Gewaltprävention Friedenspädagogik.
„Reactivation Under International Law within the Framework of Article 24 of Germany’s Basic Law and Article 106 of the UN Charter
“All proposed reforms of the United Nations converge on one theme. An indispensable item on any reform agenda is restriction of nation state sovereignty. It is also the most important item, since without this restriction no other reforms designed to make the UN more effective in realizing its professed goals can be meaningful.” — Anatol Rapoport