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Petition Ursachenuntersuchung Krebs- und anderer Erkrankungen im Süd-Irak

Erstellt am 01.08.2002 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1519 mal gelesen und am 08.07.2010 zuletzt geändert.

Die Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen hat vor einiger Zeit eine Petition an die UN/WHO lanciert, in welcher endlich die Durchführung einer fundierten Ursachenuntersuchung der dramatisch angestiegenen Krebs- und anderer Erkrankungen im Süd-Irak gefordert wird. Sie hat bislang etwa 400 Unterschriften aus dem In- und Ausland erhalten, darunter auch zahlreiche aus verschiedenen Friedensorganisationen. Sie wurde von der „Wiener Friedensbewegung“ mit der Bitte um Unterstützung übermittelt.

Im Vorfeld des Hiroshimatages macht es Sinn, wieder auf eine bislang unerhörte Petition der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“ zu verweisen. Sie fordert eine Aufklärung der Ursachen der drastisch angestiegenen Krebsraten und anderer Erkrankungen im Süd-Irak. Wissenschafter wie die renomierte österreichische Radioonkologin Dr. Eva Maria Hobiger aus Wien haben vor Ort die „Uran-Munition“-Auswirkungen untersucht und sehen eindeutige Zusammenhänge mit dem Einsatz dieser besonders Inhumanen und auch Plutonium freisetzenden Abart von Atomwaffen im „Wüstensturm“ gegen den Irak.

 

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