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Stellt die Friedensfragen!

Aggressivität und Gewalt in Europa

Erstellt am 19.03.2010 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 8735 mal gelesen und am 19.03.2010 zuletzt geändert.

http://www.welt.de/multimedia/archive/00597/eu_flagge4_neli_BM__597722g.jpg

Grenzfragen und Prüfsteine der Integration der EU

Was man mit Gewalt gewinnt,
kann mann nur mit Gewalt behalten.

Mahatma Gandhi – einführendes Zitat im EALIZ-Tagungsband

2009 erschien in der Schriftenreihe der Europäischen Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft (EALIZ) unter der Redaktion von Alexandra Gaspar und Eva Gaspar in Krems an der Donau der 407 Seiten umfasstende Tagungsband zur:

11. Internationale Europakonferenz, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung von 27. bis 29. November 2008

Grenzfragen und Prüfsteine der Integration der EU – 11. Internationalen Europakonferenz

Ehrenschutz: Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung

Veranstaltungsort: Palais Harrach – Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Wien

Nähere Informationen siehe: www.ealiz.at

In einer konstruktiven Vorfreude auf einen weiteren gemeinsamen Schritt in der Mitgestaltung eines gerechten, friedlichen, liebes- und lebenswürdigen Europa  von morgen

Veranstalter waren die

  1. Europäische Akademie für Lebensforschung, Integration und Zivilgesellschaft, Krems/Donau
  2. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien
  3. Hanns-Seidel-Stiftung München

Wissenschaftliche Begleitung der Tagung stellten vier durchaus honorige und qualifizierte Professoren

  1. Prof. Dr. Wiesław Banyś, Rektor, Schlesische Universität, Katowice
  2. Prof. Dr. Klaus Firlei, Vorsitzender der Professorenkurie des Fachbereichs Arbeits-, Wirtschafts- und Europarecht, Universität Salzburg
  3. Prof. Dr. Martin Hauser, Universitäten Fribourg und Bukarest, Direktor des UNESCO Departements
  4. Prof. Dr. Vine Mihaljevic, Ivo Pilar Institut für Sozialforschung, Zagreb

Aus dem Inhalt

Einführung

Moderation
Medard Ritzenhofen, Journalist, Straßburg – Lob der Moderation

ERÖFFNUNGSVORTRAG

Europäische Integration und „Gewalt“ – ein Thema der EU?
Dr. Wolfgang Streitenberger, Conseiller des Generaldirektors, Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, EUROPÄISCHE KOMMISSION, Brüssel

Konferenzbeiträge

Erinnerung und Wiedergutmachung historischen Unrechts

Doz. Dr. Michael Schefczyk, Philosophisches Seminar, Universität Zürich und Erlangen-Nürnberg

Rechtsextremismus und politisch motivierte Gewalt – Vergleichende Betrachtungen auf europäischer Ebene

Prof. Dr. Uwe Backes, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT), Stv. Direktor, Technische Universität Dresden

Von der Wirksamkeit Politischer Religion – Zwischen säkularer Heilslehre und bedrohtem Menschenrecht

Dr. Thomas Brose, Religionsphilosoph, Theologe, Publizist, Berlin

Das Gewaltproblem des Islam

Dr. Rainer Glagow, Islamwissenschaftler, Historiker, Publizist, ehem. Stellv. Direktor des Deutschen Orient Instituts (DOI) Hamburg und Leiter der Verbindungsbüros der Hanns-Seidel-Stiftung in Kairo, Madrid und Berlin

The EU’s attitude via-a-vis minorities: a play in four parts and an open end – Ethnische Konflikte, Gewalt, Verletzung von Menschen- wie Minderheitenrechten: welche Rolle spielt die EU im Konfliktmanagement?

Dr. Gabriel N.Toggenburg, LL.M., Senior Researcher, Institut für Minderheitenrecht, Europäische Akademie, Bozen

Aggressivität und Gewalt: Eine Perspektive aus dem Baskenland

Prof. Dr. Xabier Insausti, Abteilung für Philosophie, Universität des Baskenlandes, San Sebastian

Aggressivität und Gewalt in Europa – eine Perspektive „von unten“

Sandra Cvikić, Unabhängige Beraterin – EU: Forschung und Entwicklung, Vukovar, Kroatien

Einige Aspekte der Perzeption von Aggressivität und Gewalt in Kroatien

Dr. Caroline Hornstein-Tomić, Senior Assistent, Prof. Dr. Vine Mihaljevic;  Ivo Pilar Institut für Sozialforschung, Zagreb

Konfliktpotential aus dem Ostseeraum – von wechselnden West-Ost-Grenzen zur Konstruktion von Feindbildern

Prof. MMag. Imbi Sooman, Lektorin für Schwedisch und Estnisch, Koordinatorin der Ostseeraumstudien, Abteilung Skandinavistik, Universität WienImbi Sooman

Gewalt in Frankreich: Das Beispiel der Vorstädte

Doz. Dr. Dietmar Loch, Hochschuldozent für Soziologie, Forschungsschwerpunkte: Rechtspopulismus, Migration und Stadtentwicklung in Europa, Universität Grenoble

Hass mit und ohne Vorzeichen – Verbale Aggression und Politik in Ungarn

György Dalos, ungarischer Schriftsteller und Historiker

Formen der linksextremistischen Gewalt in Europa

Dr. Miroslav Mares, Masaryk Universität, Brno, Tschechische Republik

Der deutsche Herbst, 77 und die „RAF“

Dr. Kurt Breucker, Präsident des Landesgerichts a.D., Stuttgart

Linksextremismus und Establishment – Revolution und Gewalt – Wie das Revolutionsphantasma die Gewaltakzeptanz beeinflusst

Bettina Röhl, Publizistin

Keinen Text gibt es zum Konferenzpunkt:
„So macht Kommunismus Spaß“ – Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte Konkret, Dokumentarfilm von Bettina Röhl

Arbeit zwischen Aggressivität und Anpassung – ein europäisches Problem?

Was hat Arbeit mit Gewalt zu tun? Gibt es unvermutet einen Zusammenhang? Gehen die Arbeitnehmer fleißig und ordentlich morgens um 8 Uhr an ihren Arbeitsplatz und vermehren das Bruttosozialprodukt? Es gibt den Begriff ‚Arbeitsfrieden‚. Eigenartig, oder nicht? Gibt es einen ‚Arbeitskrieg‚? …“

Prof. Dr. Klaus Firlei, Vorsitzender der Professorenkurie des Fachbereichs Arbeits-, Wirtschafts- und Europarecht, Universität Salzburg

Gewalt im Web 2.0 und Cybermobbing: aktuelle Befunde zu den Wirkungsrisiken für Jugendliche

Prof. Dr. Petra Grimm, Dekanin, Fakultät Electronic Media, Ethikbeauftragte (Medienethik), Hochschule der Medien Stuttgart

Bedeutung von Gewalt und Aggression im ärztlichen Alltag

Dr. med. Jörg Wanner, Stellv. Chefarzt, Externe Psychiatrische Dienste, Bruderholz, Schweiz

Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und Krise der Jungen – Die PISA-Verlierer – Opfer ihres Medienkonsums – Bildung zur Prävention von Aggressivität und Jugendgewalt

Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover

Gastbeiträge

Gewalt in Akademischen Inst. im östlichen Europa Aggression in der Transitionszeit aus der Sicht wissenschaftlicher Institutionen – Ursachen und Überwindung. Erfahrungen aus Mittel- und Osteuropa
Prof. Dr. Martin Hauser, Universität Fribourg und Bukarest, Koordinator des Netzwerkes der UNESCO – Lehrstühle für die interkulturelle Verständigung, Direktor des Departements UNESCO – Lehrstuhl, Universität Bukarest

Martin Hauser

Veränderungen der Bedeutung der Gewalt in internationalen Beziehungen Europas am Beispiel Deutschland – Polen

Prof. Dr. Piotr Madajczak, Institut für Politische Studien, Polnische Akademie der Wissenschaften PAN, Warszawa

Sport und Integration

Prof. Mag. Dr. Otmar Weiss, Institut für Sportwissenschaft, Leiter, European Association for Sociology of Sport, Präsident, Universität Wien

Nicht im Tagungsband zu finden sind folgende Referate von zwei Frauen

Die europäische Integration Südosteuropas und die Integration von Minderheiten. Erfahrungen aus Südosteuropa

Antoinette Primatarova, Zentrum für Liberale Strategien, Direktorin, Sofia, EU-Programmdirektorin, ehem.Vize-Außenministerin und Botschafterin Bulgariens in Schweden, Norwegen und Island

Wechsele die Perspektive: Für eine Gesellschaft der Teilhabe

Dr. Beate Winkler, Adviser, Bureau of European Policy Advisers (BEPA), EUROPÄISCHE KOMMISSION, Brüssel


 

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