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Stell dir vor das Militär hört Musik statt Landsleute nieder zu metzeln

Erstellt am 09.04.2011 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 1844 mal gelesen und am 09.04.2011 zuletzt geändert.

Wikipedia: „Hamza El Din (* 10. Juli 1929 in Toshka; † 22. Mai 2006 in Berkeley/Kalifornien) war ein nubischer Oud– und Tar-Spieler und Sänger.

Hamza El Din wuchs im nubischen Teil Ägyptens unter dem Eindruck traditioneller nubischer Musik auf. Er studierte an der König-Fouad-Universität in Kairo und am Musikinstitut des Ibrahim Shafiq. Am König-Fouad-Institut für mittelöstliche Musik erlernte er das Oud-Spiel, danach studierte er westliche Musik an der Accademia di St. Cecilia in Rom.

Anfang der 1960er Jahre unternahm er erste Konzertreisen durch die USA, wohin er 1964, nachdem sein Heimatort in den Fluten des Assuan-Staudamms versunken war, übersiedelte. Hier entstanden Alben wie Escalay: The Water Wheel (1971), die als Schlüsselwerke der World Music gelten und Einfluss auf Komponisten wie Steve Reich und Terry Riley hatten. Neben seinen Konzertreisen und Aufnahmen unterrichtete er Musikethnologie u. a. an der University of Ohio, der University of Washington und der University of Texas.

In den 1980er Jahren hielt sich El Din in Japan auf, um die Biwa zu studieren. Danach ließ er sich in der San Francisco Bay Area nieder, wo er 1992 mit dem Kronos Quartet eine Bearbeitung von Escalay aufführte und 1999 sein letztes Album aufnahm

 

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