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Stellt die Friedensfragen!

Einladung zum Dialogforum  „Bildung. Militarisierung. Gender“

Erstellt am 26.01.2026 von Andreas Hermann Landl
Dieser Artikel wurde 238 mal gelesen und am 27.01.2026 zuletzt geändert.

  • Kriegstüchtig werden?
  • Was bedeutet die Militarisierung für SchülerInnen, ihre LehrerInnen und ihre Eltern?

Termin:  Do, 29. Jänner 2026, 14h – 17h

Ort: Kulturzentrum Flucc, 1020 Wien, Praterstern 5

Hintergründe: Das Bundesheer wirbt mit PR-Kampagnen für „Karriere im Heer“, auch um Frauen wird heftig geworben. Bundesheeroffiziere gehen in großer Zahl in Schulen um Jugendliche für den Wehrdienst vorzubereiten. Die Verteidigungsministerin machte im Sommer 2025 mit einem Schreiben an alle 17-Jährigen Werbung für den Wehrdienst, von Zivildienst ist darin keine Rede. In der Regierung wird die Verlängerung des Wehrdienstes  diskutiert. Und kürzlich wurde die geistige Landesverteidigung in den Lehrplan aufgenommen.

     Es gab und gibt darüber kaum eine gesellschaftliche Diskussion. Der Krieg wird als unausweichlich dargestellt, während die  Charta der Vereinten Nationen Österreich eigentlich dazu verpflichtet, an der Verhinderung von Kriegen zu arbeiten.  Doch für nicht-militärische Maßnahmen wie verstärkte Diplomatie, soziale, ökonomische, zivile und zivilgesellschaftliche Initiativen gibt es wenig bis keine Mittel während die Militärausgaben steigen und die Mobilisierung zur „geistigen Landesverteidigung“, insbesondere an den Schulen, zunimmt.

     Diese Entwicklungen beunruhigt viele Menschen und auch viele Jugendliche sehr. Wir wollen mit dem Dialogforum einen Raum für gesellschaftliche Diskussion über die Militarisierung im Bildungsbereich schaffen und uns folgenden Fragen widmen:

Welche Elemente von Militarisierung sehen wir im Bildungsbereich?

Wie geht es Schulen mit dieser Situation und mit dem Anspruch „kriegstüchtig“ zu werden?

Wie geht es den  Jugendlichen?

Und wie den Eltern?  

Wie können wir andere Wege als Aufrüstung einfordern?

Welche internationalen Verpflichtungen und Methoden zur friedlichen Beilegung von Konflikten gibt es und wie können wird diese auch in Österreich stärken?

Programm

14h Begrüßung  und Einführung

14h15 – 15h15 Erste Diskussions- und Austauschrunde

SchülerInnen / Jugendliche nehmen Stellung zum Thema Militarisierung und berichten von ihren Erfahrungen

Kurz-Input und Diskussionsleitung:

Irmtraud Voglmayr Feministische Medienwissenschaftlerin und Soziologin

Pause

15h30 – 16h45 Zweite Diskussionsrunde

Ilse Rollet    Direktorin der AHS Rahlgasse Wien

Larissa Zivkovic Verbandsvorsitzende Sozialistische Jugend Österreich

Ello Wachter    Aktion Kritischer Schüler_innen

Claudia Brunner  Friedensforscherin Universität Klagenfurt

16h45 – 17h Abschlussrunde und Vernetzung

Moderation:    Anna Laetitia Rauchenwald (Attac) und Rosa Logar (WILPF)

Anmeldung bei:   WILPF Austria e-mail:  info@wilpf.at

 

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