Nicht alles, was Sicherheit schafft, trägt Uniform

Eine Friedensquote von 0,2 Prozent des BIP wäre ein ziviler Gegenpfad zur militärischen 2-Prozent-Quote.
Warum Österreich neben dem Bundesheer-Aufbauplan endlich einen Friedensaufbauplan 2032 braucht?
Die Welt kennt Militärquoten. Aber sie kennt kaum Friedensquoten.
Staaten zählen genau, wie viel sie für Soldaten, Panzer, Drohnen, Kampfflugzeuge, Munition und Kasernen ausgeben. Internationale Organisationen vergleichen diese Ausgaben in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Medien berichten darüber. Regierungen setzen Zielwerte. Militärs fordern Aufwuchspläne.
Aber wie viel geben die Staaten der Vereinten Nationen für Frieden mit friedlichen Mitteln aus?
Diese Frage wird erstaunlich selten gestellt.
Dabei wäre sie heute notwendiger denn je.
- Europa rüstet auf.
- Österreich diskutiert über einen starken Ausbau des Bundesheeres.
Bis 2032 soll die militärische Landesverteidigung deutlich mehr Geld erhalten. Im Nationalrat wurden 2025 zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von der Regierung als Ziel verkündet. In den NATO-Staaten der EU werden unter dem Zwang von Trump nun 5% des BIP angepeilt. Russlands Nachbarn machen sogar noch viel größere Beträge in den Rachen der Rüstung.
Doch eine zentrale Gegenfrage fehlt auch in Österreich:
Wenn Österreich seine militärische Verteidigung ausbaut, wo bleibt dann der Friedensaufbauplan?
Was kostet Gewalt?
Der Global Peace Index des Institute for Economics and Peace versucht seit Jahren, die wirtschaftlichen Kosten von Gewalt sichtbar zu machen. Dazu zählen unter anderem
- militärische Ausgaben
- innere Sicherheit
- Gewaltkriminalität
- Krieg, Vertreibung
- Zerstörung
- Produktionsausfälle und
- die Folgekosten politischer Unsicherheit.
Für 2024 wurden die weltweiten wirtschaftlichen Kosten von Gewalt auf rund 19,97 Billionen US-Dollar geschätzt.
Das entsprach 12 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Der neuere Global Peace Index 2026 nennt für 2025 sogar rund 21,8 Billionen US-Dollar.
Das entsprach 11 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
Das sind schwer vorstellbare große Zahlen.
- Wenn jemand seit der Steinzeit jeden Tag eine Million Dollar auf die Seite gelegt hätte, wäre er heute ungefähr bei dieser Größenordnung. So viel Geld ist das.
- Mit 22 Billionen Dollar könnte man für viele Jahre große Teile der Welt mit Schulen, Krankenhäusern, sauberem Wasser, Klimaschutz und Armutsbekämpfung versorgen.
Diese Zahlen sagen etwas sehr Einfaches:
- Gewalt ist nicht nur moralisch verheerend.
- Gewalt ist auch wirtschaftlich absurd teuer.
- Die Welt verbrennt jedes Jahr Billionen durch Krieg, Angst, Gewalt, Aufrüstung, Zerstörung, Flucht, Korruption, Unsicherheit und politische Erpressung.
Gleichzeitig stellen nur nicht einmal 1 % dieser Mittel für vorbeugende Friedensarbeit zur Verfügung.
Der große Friedenspolitikfehler
Der UNO-Friedensaufbaufonds bewilligte 2024 rund 116 Millionen US-Dollar für 48 Initiativen in 32 Ländern und Gebieten. Das ist wertvolle Arbeit. Aber gemessen an den globalen Gewaltkosten ist es fast nichts.
Noch deutlicher wird die Schieflage bei der Friedensaufbauhilfe für konfliktbetroffene Länder. Laut Daten, die vom Institute for Economics and Peace zusammengefasst wurden, sank diese Hilfe von 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014 auf 3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023. Das sind 40 % in 9 Jahren.
Wenn man diese 3,1 Milliarden US-Dollar mit den globalen Gewaltkosten von 20 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 vergleicht, ergibt sich eine grobe Größenordnung:
Die Friedensaufbauhilfe für konfliktbetroffene Länder entsprach nur etwa 0,016 Prozent der jährlichen Gewaltkosten.
Anders gesagt:
Auf rund 6.400 Dollar Gewaltkosten kam ungefähr 1 Dollar Friedensaufbauhilfe.
Dieser Vergleich ist nicht perfekt, weil nicht exakt dieselben Kategorien und nicht exakt dasselbe Jahr verglichen werden. Aber er zeigt die politische Wahrheit sehr klar:
- Die Welt bezahlt Gewalt fast unbegrenzt.
- Die Welt finanziert Gewaltverhütung nicht einmal wie ein Stiefkind behandelt werden müsste.
Das ist der Kern des Problems.
Warum Österreich und die EU-Staatem eine Friedensquote brauchen
Österreich diskutiert derzeit kaum über die Militärquote:
Wie viel Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen für militärische Landesverteidigung ausgegeben werden?
Friedensnews.at schlägt daher vor, daneben eine zweite Kennzahl einzuführen:
Die Friedensquote
Die Friedensquote misst, welcher Anteil des Bruttoinlandsprodukts jährlich für positive Friedenspolitik mit friedlichen Mitteln eingesetzt wird.
Das wäre keine weiche Wohlfühlzahl. Das wäre eine harte politische Kennzahl.
So wie man fragt:
Wie viel gibt Österreich für militärische Verteidigung aus?
Sollten wir künftig immer gleich auch fragen:
Wie viel gibt Österreich für Friedensfähigkeit aus?
Was gehört in eine Friedensquote?
Eine österreichische oder europäische Friedensquote müsste nach den Standards der Wissenschaft sauber definiert werden. Nicht alles „Gute“, „Wahre“ und „Schöne“ darf einfach hineingerechnet werden. Sonst wird die Zahl unbrauchbar.
Zur Friedensquote sollten zählen alle Ausgaben, die nachweisbar dazu beitragen, Gewalt, Krieg, Eskalation, Propaganda, Abhängigkeit, Korruption und demokratische Verwundbarkeit zu verringern.
Dazu gehören vor allem:
- Diplomatie und internationale Vermittlung.
- UNO-Arbeit, OSZE-Arbeit und Abrüstungsarbeit.
- Zivile Konfliktbearbeitung.
- Friedensbildung an Schulen, Hochschulen und in der Erwachsenenbildung.
- Medienkompetenz gegen Propaganda, Hass und Manipulation.
- Sanktionsdurchsetzung und Geldwäschebekämpfung.
- Korruptionsbekämpfung.
- Schutz demokratischer Widerstandskraft.
- Energieunabhängigkeit als Sicherheitsbeitrag.
- Entwicklungszusammenarbeit mit klarer Konfliktverhütung.
- Humanitäre Hilfe.
- Unterstützung für unabhängige Friedens-, Menschenrechts- und Konfliktforschung.
- Friedensjournalismus und öffentliche Aufklärung über Eskalationslogik, Rüstungsinteressen und zivile Alternativen.
Das Ziel wäre nicht, jedes Ministerium schönzurechnen. Das Ziel wäre eine klare Budgetfrage:
Welche Mittel verhindern Gewalt mit friedlichen Mitteln?
Dazu eine erste grobe Schätzung von Österreichs Friedensquote: Österreichs Bruttoinlandsprodukt lag 2025 bei rund 513 Milliarden Euro. Daraus ergibt sich eine einfache Rechenhilfe:
1 Prozent des BIP wären rund 5 Milliarden Euro pro Jahr.
2 Prozent „Verteidigungsbudget = Militärausgaben“ sind 10 Milliarden Euro pro Jahr
1 Milliarde wären 0,2 Prozent des BIP
Wenn Österreich bis 2032 tatsächlich wie beschlossen zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für militärische Verteidigung anstrebt, dann würde eine Friedensquote von 0,2 Prozent des BIP ein 1 Millarde Euro bedeuten.
Das wäre ein nur Zehntel der angestrebten Militärquote.
Wir sollten daher fordern:
Österreich braucht bis 2032 zusätzlich zum Bundesheer-Aufbauplan einen Friedensaufbauplan 2032 und ein Staatsekretariat für pro-aktive positive Friedenspolitik das diesen Plan entwickelt, budgetiert und dessen Budget verwaltet und koordiniert. Am besten wäre dieses Ressort im Bundeskanzleramt angesiedelt. Es sollte auch im Landesverteidigungsrat im Rahmen eines Gesetzes zur Umfassenden Friedensorganistion (UFO) verankert werden. Das UFO sollte im Geiste der Vereinten Nationen in der Verfassung verankert werden.
Ein eher bescheidene erste Kernforderung wäre in diesem Zusammenhang:
0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Frieden schaffen mit friedlichen Mitteln
(Friedensquote im Sinne der Forschung von Johan Galtung).
Das wären rund eine Milliarde Euro pro Jahr.
Eine Milliarde Euro klingt viel. Aber im Verhältnis zu den militärischen Aufrüstungsplänen ist es eine wahrscheinlich zu maßvolle Forderung – aber wäre ein guter erster pragmatischer Schritt in Richtung nachhaltiger globaler Abrüstung bis 2050. Im Kontrast zur derzeitigen Eskalation ist das natürlich eine seit Jahrzehnten überfällige 180 Grad Krehrtwende der Völkergemeinschaft.
Zur Erinnerung für alle Politischen Spitzen von UNO-Mitgliegsstaaten – also auch die österreichische Bundesregierung:
Die UNO strebt globale Abrüstung nicht erst seit gestern an, sondern seit ihrer Gründung. Schon die UNO-Charta von 1945 verankerte Abrüstung und Rüstungsregelung als Aufgabe. Der erste konkrete Beschluss kam am 24. Jänner 1946: Die allererste Resolution der UNO-Generalversammlung zielte auf die Beseitigung von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen. Am 14. Dezember 1946 folgte ein breiterer Beschluss zur allgemeinen Verringerung von Rüstungen und Streitkräften. 1978 bekräftigte die UNO dieses Ziel in ihrer ersten Sondertagung über Abrüstung als umfassendes weltpolitisches Programm.
2014 habe ich im Standard gelesen „Putin strebt Macht über Gas an“. Was haben die Bundesregierungen seither getan (mit Ausnahme von Schwarz-Grün)?
Im Verhältnis zu den Kosten der falschen Politik die Krieg, Gewalt, Energieerpressung, Propaganda, Korruption und demokratischer Zersetzung nach sich zog wäre eine Defence Milliarde mit friedlichen Mitteln geradezu hyper-nüchtern.
Was könnte Österreich mit einer Milliarde echtem Friedensbudget tun?
Österreich könnte
- seine diplomatische Vermittlungskompetenz ausbauen.
- Wien als internationalen Friedens-, Abrüstungs- und Dialogstandort stärken.
- die OSZE nicht nur symbolisch loben, sondern praktisch stärken.
- Schulen mit ernsthafter Friedensbildung, Medienbildung und Konfliktkompetenz ausstatten.
- zivile Fachkräfte für Konfliktbearbeitung, Wahlbeobachtung, Mediation, Menschenrechtsschutz und Wiederaufbau ausbilden.
- Geldwäsche und Umgehung von Sanktionen viel härter bekämpfen.
- unabhängige Forschung zu Desinformation, Kriegspropaganda, Rüstungswirtschaft und autoritären Netzwerken fördern.
- Energieunabhängigkeit als Friedenspolitik behandeln: Jede eingesparte fossile Tonne Öl und Gas verringert die Erpressbarkeit Europas.
- Städte und Gemeinden dabei unterstützen, demokratische Gesprächsräume, Konfliktlotsen und lokale Friedensbildung aufzubauen.
- Entwicklungszusammenarbeit stärker auf Konfliktverhütung, Gewaltprävention, Frauenrechte, Bildung, Ernährungssicherheit und gerechte Ressourcennutzung ausrichten.
Und Österreich könnte endlich sichtbar machen:
- Friedenspolitik ist keine Sonntagsrede.
- Friedenspolitik ist Friedens-Infrastruktur mit Budgets, Plänen und der Umstetzung!
Die falsche Alternative
Der übliche Einwand lautet:
Aber wir brauchen doch Sicherheit. Ja. Genau darum geht es. Die Frage ist nicht, ob Österreich Sicherheit braucht?
Die Frage ist, welche Sicherheit Österreich braucht?
Eine kluge Sicherheitspolitik darf nicht erst beginnen, wenn die Eskalation schon da ist. Sie muss viel früher ansetzen und bis in die letzte Gehirnwindung hinein organisiert werden uns zwar:
bei Abhängigkeiten
- Angstproduktion
- Korruption
- Propaganda
- sozialer Spaltung
- Energieerpressung
- autoritären Netzwerken und
- dem Versagen internationaler Verständigung.
Militär kann im äußersten Fall Teil staatlicher Sicherheit sein. Aber Militär ist nie die ganze Sicherheit.
Wer Sicherheit nur militärisch denkt, denkt zu kurz und viel zu spät. Und, wer Frieden nur als schönen Wunsch behandelt, baut politisch an der eigenen Ohnmacht.
Der Friedensaufbauplan 2032
Österreich braucht daher zwei Pläne, nicht nur einen.
Erstens: einen transparenten Plan für militärische Landesverteidigung, der demokratisch kontrolliert, sparsam, neutralitätskonform und korruptionsfest sein muss. Bis das wechselseitig und schrittweise überflüssig wird.
Zweitens: einen Friedensaufbauplan 2032, der mindestens gleich ernsthaft ausgearbeitet wird.
Dieser Friedensaufbauplan müsste jedes Jahr öffentlich berichten:
- Wie hoch ist Österreichs Friedensquote?
- Welche Mittel fließen in Diplomatie, Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung?
- Welche Mittel fließen in Friedensbildung und Medienkompetenz?
- Welche Mittel fließen in Energieunabhängigkeit als Sicherheitsbeitrag?
- Welche Mittel fließen in Geldwäschebekämpfung, Sanktionsdurchsetzung und Korruptionsbekämpfung?
- Welche Wirkung wurde erzielt?
- Welche Programme waren erfolgreich?
- Welche Programme wurden beendet, weil sie wenig brachten?
So wird Friedenspolitik überprüfbar.
Nicht als Gefühl.
Nicht als Fahne.
Nicht als Moralpose.
Sondern als demokratisch kontrollierte öffentliche Aufgabe.
Europa und die Welt brauchen dieselbe Debatte
Auch die Europäische Union sollte noch vor ihren überkommenen militärischen Programmen schnellstens eine klare Friedensquoten entwickeln.
Gerade Europa hätte historisch allen Grund dazu. Die Europäische Union ist aus der Erfahrung zweier Weltkriege entstanden und der Dritte Weltkrieg wäre, wenn nicht der Untergang der Menschheit, das Ende von Jahrtausenden guter menschlicher Entwicklung. Das stärkste Versprechen der EU war bis zur augustinischen Wende der EU* , dem Vertrag von Amsterdam von 1997, nicht der nächste Militärblock zu werden. Ihr stärkstes Versprechen war, Krieg zwischen früheren Feinden politisch, wirtschaftlich und rechtlich unmöglich zu machen.
(* Augustinus von Hippo legitimierte den Gewaltgebrauch im Christentum nach der konstantinischen Wende)
Das Friedensversprechen wird seit 1996 Schritt für Schritt gefährdet und untergraben. Nicht weil Europa zu viel Frieden gewagt hätte. Sondern weil Europa seine imensten zivile Friedensmachtpotentiale zu oft unterschätzte und brach liegen lies. Die politischen Köpfe, welche die Union entwarfen und aufbauten – aus der Weltkriegsgeneration – sind nun tot und auch die Boomer die noch Frieden als hohes und nicht selbstverständliches Gut kannten gegen in den Ruhestand und werden Schwächer und sterben ebenfalls bald weg.
Was tun um dem Wahn der EU den gar auszumachen?
Eine europäische Friedensquote muss sichtbar machen, wie viel oder wie wenig die EU in zivile Konfliktverhütung, Diplomatie, Abrüstung, demokratische Widerstandskraft, Energieunabhängigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit und faire Entwicklung investiert.
Das wäre kein Ersatz für Sicherheitspolitik. Es wäre bessere Sicherheitspolitik.
Der eigentliche politische Satz, die entscheidende Frage lautet:
Wenn zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für militärische Sicherheit als realistisch gelten, warum sollen dann im Licht der immer gravierendeneren Friedensdefizite Europas 0,2 Prozent für friedliche Sicherheit unrealistisch sein?
Wer diese Frage nicht beantworten kann, hat kein Sicherheitskonzept. Er oder Sie haben nur ein Rüstungskonzept.
Ich schlage daher vor:
Österreich soll bis 2032 mindestens 0,2 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts zusätzlich und klar sichtbar für positive Friedenspolitik mit friedlichen Mitteln bereitstellen.
- Nicht als Restposten.
- Nicht als Schmuck am Militärbudget.
- Nicht als Werbesprache.
Sondern als eigene, überprüfbare Friedensquote.
Nicht alles, was Sicherheit schafft, trägt Uniform.
Nicht alles, was Frieden schützt, heißt Bundesheer.
Und nicht jede Milliarde, die Gewalt verhindert, ist eine Ausgabe.
Manchmal ist sie die billigste Versicherung gegen den nächsten Krieg.
Quellen:
- Institute for Economics and Peace: Global Peace Index 2025 und Global Peace Index 2026.
- United Nations: Bericht zum Peacebuilding Fund 2024.
- Institute for Economics and Peace: Official Development Assistance and Peacebuilding Aid.
- Statistik Austria: Bruttoinlandsprodukt Österreich 2025.
Begriffshinweis:
Positive Friedenspolitik meint hier nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die Stärkung jener Bedingungen, die Gewalt unwahrscheinlicher machen: faire Institutionen, Rechtsstaat, Bildung, soziale Sicherheit, demokratische Widerstandskraft, unabhängige Medien, weniger Abhängigkeit von Gewaltakteuren und bessere zivile Konfliktlösung.
Quellenbasis für die Zahlen im Artikel: Global Peace Index 2025 und 2026 des Institute for Economics and Peace, UNO-Bericht zum Peacebuilding Fund 2024, Statistik Austria zum österreichischen BIP 2025, sowie IEP/OECD-Daten zur Friedensaufbauhilfe. Die heikelste Zahl ist bewusst als Größenvergleich formuliert: 3,1 Milliarden US-Dollar Friedensaufbauhilfe sind nicht dasselbe wie alle weltweiten Friedensausgaben, zeigen aber sehr gut die Schieflage.
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