Zum heutigen Jahrestag des Terroranschlages in Wien gestalteten die Friedensstadt Linz, Land der Menschen OÖ und die Islamische Religionsgemeinde OÖ gemeinsam mit Kindern, VertreterInnen der Katholischen und Evangelischen Kirche sowie der Israelitischen Kultusgemeinde Linz diese Friedensbotschaft im Gedenken an die Opfer.
Vom 15. bis 16. September 2021 veranstaltete das österreichische Außenministerium eine Online-Konferenz zum Thema „Sicherung der menschlichen Kontrolle über autonome Waffen“. Sie fand an zwei Nachmittagssitzungen statt. Sie begann mit einem hochrangigen Panel. Hier wurde klar das zumindest die Regierungen Österreichs und Neuseelands den Handlungsbedarf beim abzusehenden dramatischen Kontrollverlust im Bereich Autonomer Killer-Systeme erkannt haben.
Außerdem empfehlen wir den Leitartikel „Götterdämmerung der Bauchwehbomber“ im soeben erschienen Werkstattblatt 2/2021:
Die Racheaktion für 9/11 in A kostete mindestens einer viertel Million Menschen das Leben.
2000 Milliarden Dollar haben die US-Steuerzahlenden hingeblättert.
Ein Marshallplan offiziell European Recovery Program (ERP) im Zeitraum von 1948 bis 1952 wurden Hilfen im Wert von insgesamt 13,12 Milliarden Dollar (entspricht 2020 rund 141,67 Milliarden Dollar) aufgewendet um Österreich & Co wieder auf den Pfad der Demokratie zu bringen. Da wären sich wohl außer Afghanistan noch der Irak, Lybien, Syrien, Tunesien … locker ausgegangen.
Wien, 21. September 2021 – am Abend wurden zum neunten Mal die Gewinner des internationalen Fotowettbewerbs Global Peace Photo Award im Österreichischen Parlament mit der Alfred-Fried-Friedensmedaille ausgezeichnet:
Antikriegstag 2021: Gewerkschaften und Friedensbewegung aktiv
Mittwoch, am 1. September, findet der jährliche Antikriegstag statt. Bei zahlreichen Veranstaltungen erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen an den deutschen Überfall auf Polen vor 82 Jahren. Deutschlandweit finden dazu über 180 Veranstaltungen statt. Bei vielen Veranstaltungen steht 2021, neben dem Gedenken, die aktuelle Lage in Afghanistan im Mittelpunkt und die atomare Abrüstung.
Ein Sachbuchtriller von Thrillermeister Schätzing? „Wir leben in einem Thriller. Nie waren wir so vielen potenziellen Schrecknissen gleichzeitig ausgesetzt wie heute. Wenn wir also dem Klimaschutz vorübergehend unsere Aufmerksamkeit entzogen haben, um eine Pandemie zu besiegen, ist das schlichtweg menschlich. Was nichts daran ändert, dass der Klimawandel die größte existenzielle Bedrohung unserer Geschichte darstellt, und ebenso wenig wie ein Virus lässt er mit sich reden. Zeit, zurück ins Handeln zu finden.“ Naja Artensterben, ABC-Waffen …? Und hängt das nicht alles zusammen? Aber Schätzing weiß was zieht und ist anscheinend einen von den wirklich Guten. Er kann nicht nur massenwirksam schreiben, sondern der scheint auch Herz und Hirn am richtigen Fleck zu haben.
„Wissenschaftlich fundiert, spannend und nie ohne Humor entwirft Frank Schätzing verschiedene Szenarien unserer Zukunft, in denen wir mal versagt, mal obsiegt haben. Wir lernen die Protagonisten und Antagonisten kennen, Verantwortliche aus
Politik,
Wirtschaft und
Gesellschaft,
Aktivisten,
Leugner und Verschwörungstheoretiker,
bevor der Autor den Blick aufs Panorama des Machbaren öffnet, auf die Vielzahl unserer Optionen und gar nicht so fernen Superlösungen.
»Was, wenn wir einfach die Welt retten?«, ein Plädoyer für Mut und Zuversicht.
Wir können die Herausforderung meistern, wenn wir nur wollen: mit Wissen, Willenskraft, positivem Denken, Kreativität, der Liebe zu unserem Planeten und ein bisschen persönlichem Heldentum, wie man es im Thriller braucht.
Na, wenn das nicht lesenswert ist? Es gibt übrigens auch ein Hörbuch von Schätzing selbst gesprochen. Das Buch ist dann zum Nachschlagen und abarbeiten der vielen konkreten Anregungen, wie wir im Thriller zur Rettung der Welt mitwirken können. Wobei Schätzing weiß, dass wir nur vorankommen, wenn wir die Mächtigen „motivieren“ die großen Räder richtig zu drechen
„Ein Garten, wo man sich trifft und verweilen kann, Informationen erhält und aus-tauschen kann; miteinander diskutiert und Feste gemeinsam feiert. Ein Treffpunkt für alle in Ben Guardane.“
Mohamed Salah Tlig, Installateurmeister aus Sankt Andrä in Niederösterreich; Visionär und Quelle des ersten Bildungsgartens in Südtunesien — wo der arabische Frühling vor 10 Jahren seinen Anfang nahm
10 Jahre nach dem arabischen Frühling
Auf Initiative von Mohamed Tlig (Rainbowtrust) wird in der süd-tunesischen Stadt Ben Gardane ein
multi-funktionaler Begegnungsraum,
ein „Kultur- und Vergnügungsgarten“
errichtet.
Das ist vielleicht für Österreicher, Deutsche, Schweizer nicht so leicht vorstellbar, dass solche Einrichtungen anderswo fehlen. Bei uns gibt es ja in fast jeder Gemeinde Freizeiteinrichtungen und private Kultur- und Bildungseinrichtungen. In Südtunesien, nahe der libyschen Grenze und der Wüste sind derartige öffentliche Begegnungsstätten noch nicht vorhanden.
Der Bildungsgarten – Jardin Educativ – حديقة تعليمية – Educational Garden
Er soll sich als attraktives Gegenangebot für Südtunesische Kinder und Jugendliche zu
TV
Videospiel und
Social Media
etablieren, und auch die Integration von Kindern mit Behinderung ermöglichen. Regelmäßig sollen Veranstaltungen aus Kultur, Sport und Spiel stattfinden. Am besten lässt sich das Ziel begreifen, wie Mohamed Tlig mit eigenen Worten seine Vision beschreibt:
Königswarte: „Österreich leistet Beihilfe zum Drohnenmord“
Klaus Schreiner, laut solidarwerkstatt.at
Die solidarwerkstatt führte jüngst ein Interview mit, einem Tiroler Aktivisten, der mit einer Kunstblutaktion darauf aufmerksam machte, dass Österreich mit der Abhörstation Königswarte Zieldaten für das US-Drohnenmordprogramm liefert. Dafür drohe ihm nun eine Strafe von über 10.000 Euro.