Wurde in Libyen ein fliegender Killerroboter eingesetzt? Gut möglich
meint Zachary Kallenborn am 20. Mai 2021 vom Bulletin of Atomic Scientists
Ein Screenshot aus einem Werbevideo für die Kargu-Drohne. Im Video taucht die Waffe auf ein Ziel zu, bevor sie explodiert.
Im vergangenen Jahr könnte in Libyen eine in der Türkei hergestellte autonome Waffe, die STM Kargu-2-Drohne, Soldaten die sich zurückgezogen hatten und dem libyschen General Khalifa Haftar loyal sind „gejagt und aus der Ferne engagiert“ haben. Das vermutet ein kürzlich veröffentlichter Bericht des UN- Expertengremiums über Libyen.
Feature Österreichischer Rundfunk | Ö1 Autorin | Regie: Claudia Gschweitl Redaktion: Simon Elmes, Eva Roither, Elisabeth Stratka
Inhalt
Der kleine Ort Weikendorf in Niederösterreich gerät in Aufregung, als dort im Sommer 2019 eine elfköpfige palästinensische Familie ein Haus kaufen will. Der Bürgermeister verweigert die Genehmigung, eine Bürgerinitiative gegen den Zuzug formiert sich. Aber als Rassisten wollen sich die Weikendorfer in den Medien nicht darstellen lassen. Vergeblich schreibt der Familienvater an die Spitzen der österreichischen Politik. Es folgt ein langer Rechtsstreit.
Friedensforscher und Privatdozent Thomas Roithner informierte die Redaktion in einem Mail über seine aktuellen Arbeiten zur Austro-EU-Neusprache der Liebeskommissionen und der Liebesräte: EU-PeaceFacility, Defender21 und „Friedenseinsätzen“
Einen Paradigmenwechsel vollziehe die EU bei ihrer Waffenexportpolitik mit der so genannten „Peace Facility“. Wenn auch der EU-Vertrag das verbietet, gibt’s einen Trick:
Ein ARD-Themenabend enthüllte 2015, wie Sturmgewehre vom Typ G36 von Baden-Württemberg aus in mexikanische Krisengebiete gelangten, ohne dass der Hersteller Heckler und Koch dafür eine Exportgenehmigung hatte. Kurz nach der Ausstrahlung erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach fünf Jahren Ermittlungen Anklage gegen die verantwortlichen Manager. Der Vorwurf: „bandenmäßige“ illegale Exporte von Kriegswaffen.
| 14.00 – 16.30 h ▪︎ Berlin und weltweit Online – als hybrides Format
Am 3. Mai 1931 erscheint in der Sonntagsausgabe des Wiener Blattes »Der Tag« auf Seite eins ein Artikel zum zehnten Todestag von Alfred Fried. Der Artikel ist überschrieben mit »Der Vorkämpfer der Abrüstung«. Schon damals galt, was bis heute wichtig ist: nur durch die stete Arbeit am Frieden, durch das ausdauernde Ringen um Abrüstung, eine internationale Rechtsordnung und die Ächtung von Krieg und Gewalt, nur durch den aktiven Ausbau von solidarischen, weltweiten Bewegungen für Frieden und gegen alle Formen der Gewalt wird sich die Welt zu einem besseren Ort entwickeln.
„Reformdebatten beim Militär, Kampfflugzeugbeschaffung und die Versicherheitlichung der Pandemie. Können das militärische Kerneuropa und der EU-Rüstungsfonds – wie Josep Borrell erklärt – wirklich helfen, um für ähnliche Krisen wie Corona ausgerüstet zu sein? Aber welche Vorschläge gibt es, wie Friedenspolitik mit friedlichen Mitteln gelingen kann? Wie steht es um ein Pionierprojekt, den Zivilen Friedensdienst in Österreich?“
Gedenkveranstaltung zum 100. Todestag von Alfred H. Fried
4. Mai 2021 | 14.00 – 16.30 h ▪︎ www undBerlin
Am 3. Mai 1931 erscheint in der Sonntagsausgabe des Wiener Blattes »Der Tag« auf Seite eins ein Artikel zum zehnten Todestag von Alfred Fried. Der Artikel ist überschrieben mit »Der Vorkämpfer der Abrüstung«.