Douglas P. Fry und Geneviève Souillac veröffentlichten am 22. März 2021 auf thebulletin.org einen Artikel über existierende Friedensutopien
Historische Beispiele für friedliche Konfliktbeilegungen
Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein nordischer Streit um die strategisch wichtigen Åland-Inseln entstand, wandten sich Finnland und Schweden an eine internationale Vermittlung, um das Problem friedlich zu lösen.
Shannon Osaka vom Bulletin of the Atomic Scientists berichtete am 11. Februar 2021, über Elizabeth Kolberts Erkenntnisse in ihrem neuen Buch. Elizabeth Kolbert ist ehemaliges Mitglied des Wissenschafts- und Sicherheitsausschusses des Bulletins der Atomwissenschaftler.
In Australien sammeln Wissenschaftler Eimer mit Korallensperma und mischen eine Art mit einer anderen, um eine neue „Superkoralle“ zu schaffen, die steigenden Temperaturen und säuernden Meeren standhält.
In Nevada pflegen Wissenschaftler eine winzige Kolonie von 1 Zoll langen „Devil’s Hole-Welpenfischen“ in einem unangenehm heißen Pool aus Styropor.
In Massachusetts forschen Wissenschaftler der Harvard University daran, Chemikalien in die Atmosphäre zu injizieren, um das Sonnenlicht zu dimmen – und das Tempo der globalen Erwärmung zu verlangsamen.
Dies sind einige der Szenen von Elizabeth Kolbert neuem Buch , „Unter einem weißen Himmel“ (Under a White Sky). Es beschäftigt sich mit der globalen Erforschung der Möglichkeiten , die die Menschheit zu Geo-Ingenieur*innen machen will. Die fix versucht den Lauf der Natur umzuleiten in einer Welt der des beschleunigten Klimawandels. Der Titel des Buches bezieht sich auf eine der Konsequenzen der Konstruktion der Erde, um das Sonnenlicht besser zu reflektieren: Unser üblicher blauer Himmel könnte blassweiß werden.
Seit dem Terror-Anschlag von Kutim F. in Wien im November 2020 ist einiges Wasser die Donau hinunter geflossen. Die Bundesregierung Kurz-Kickel hat ja die Extremismusprävention in Schulen, die nach den Anschlägen von Paris 2015 vorbildlich lief wieder eingestellt. Nun sucht die
USA-Regierung will neue Atomwaffe um 100 Milliarden $
Halley Posner berichtet am 26. Februar 2021 über virtuelle Programm des Bulletins of Atomic Scientists. Sie präsentieren auf ihrer Website ein Video mit dem Titel „Warum bekommt Amerika eine neue 100-Milliarden-Dollar-Atomwaffe?“ Thomas Countryman, Elisabeth Eaves erzählen und moderiert von Katrina vanden Heuvel.
Das ZIMD welches Friedensnews.at trägt ist am Projekt VREDE (A Visual Tool for Responsible Decisions) beteiligt. Ein Konsortion entwickelt ein neues digitales Tool, das Entscheidungsprozesse noch besser unterstützt. Es soll einfach anwendbar, intuitiv verständlich und optisch ansprechend sein.
Die Prävention schulischer Gewalt und Mobbing ist eine Herausforderung, der sich Schulen als Gesamtorganisation stellen müssen, so ist der Schwerpunktseite des Bildungsministeriums zu entnehmen.
13. Mai 2019 schildert das Bildungsministerium dien „Pädagogische Ansätze gegen Gewalt und Mobbing an Schulen“ nüchtern.
Ausgangslage Prävention schulischer Gewalt und Mobbing
Uneinheitliche, teils praxisferne Regelungen beim Umgang mit gravierend verhaltensauffälligen und gewalttätigen Schüler/innen. Nur vereinzelte, nicht standardisierte Modelle der Betreuung, die vorwiegend im Bereich der Sonderpädagogik Anwendung finden. Unvollständige Datenlage hinsichtlich des Bedarfs und der Verfügbarkeit von entsprechend geschultem Personal.
Handlungsleitende Grundsätze einer wirkungsvollen und nachhaltigen Präventionsarbeit seien:
Null Toleranz gegen Gewalt leben: Wir schaffen eine gemeinsame Schulkultur der Gleichstellung, in der Gewalt keinen Platz hat. Eine *klare Haltung, *Verlässlichkeit, *Sicherheit, sowie *respektvoller Umgang miteinander sind für uns wichtig. JedeR leistet seinen Beitrag dazu, denn Mobbing habe negative Folgen für alle Beteiligten!
Selbst-, Sozial- und Systemkompetenz der Lehrkräfte stärken. Wir arbeiten gemeinsam konsequent an unserer pädagogischen Professionalisierung. Schulinterne Fortbildungen zu Themen wie beispielsweise *Qualitätsentwicklung, *Teambildung, *Wissen über verschiedenen Formen von Gewalt, *Toleranz gegenüber individueller Identität und *persönlichen Lebensentwürfen, *Umgang mit digitalen Medien und der *Auseinandersetzung mit Kommunikation und Sprache unterstützen uns dabei.
Miteinander Reden: Die *Kooperation mit allen innerhalb des schulischen Systems aktiven Personen, den Schülerinnen/Schülern, den Schulpartnern und den schulischen und außerschulischen Unterstützungssystemen, bei der Planung und Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen zur Gewaltprävention und Gesundheitsförderung ist uns wichtig. Handlungsräume sollen aktiv gestaltet werden. Partizipation aller Beteiligten ermöglicht es eine Schulkultur ohne Gewalt zu leben.
Das österreichische Bildungsministerium verfolgt seit 2008 eine
Nationale Strategie zur schulischen Gewaltprävention.
9-Punkte-Plan gegen Gewalt und Mobbing an Schulen
Bereich Prävention
Teambuilding-Maßnahmen im Klassenverband
Ausbau des Aus- und Weiterbildungsangebots, insbesondere für Quereinsteiger/innen
Stärkung des Selbstbildes „Gewaltfreie Schule“ durch Verhaltensvereinbarungen.
Bereich Konflikt-Resilienz
Stärkung des Schulmanagements: *Gezielte Schulungen und *Leitfaden für Direktor/innen, Lehrkräfte und Schulaufsicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und den praktischen Umsetzungsmöglichkeiten von schuldisziplinarischen Maßnahmen.
Plattform für betroffene Lehrer/innen und Schüler/innen: Einrichtung einer Plattform, um ein schnelleres Eingreifen von Seiten der jeweiligen Schulaufsicht sicherzustellen. Ziel ist es, für Betroffene eine direkte Ansprechstelle zu schaffen.
Qualifizierung von Lehrer/innen zu Streitschlichter/innen: Bereitstellung entsprechender Ausbildungsangebote an den Pädagogischen Hochschulen, damit Pädagog/innen frühzeitig bei Konflikten deeskalierend eingreifen können.
„Cool Down“-Phase: Kurzfristiges Unterbringen von Schüler/innen außerhalb des Klassenverbands zur Deeskalation.
Bereich Eskalation
Ausarbeitung und Pilotierung der „Time Out“-Gruppen: Schüler/innen, die durch massive disziplinarische Verfehlungen den Unterricht in der Klasse bzw. an der Schule behindern, sollen verbindlich und unverzüglich einer „Time-Out“-Gruppe zugewiesen werden. Für die „Time Out“-Gruppen wird auf Basis bestehender internationaler Modelle ein Konzept erarbeitet und in einer ersten Pilotphase erprobt.
Dr.in Beatrix Haller Abteilung Schulpsychologie, Bereich Prävention und Intervention SC, Mag.a Margarete Scheuringer Sektion II, Bereich Lehreraus- fort und weiterbildung
Die USA baut eine neue Massenvernichtungswaffe. Eine Atomrakete von der Länge einer Bowlingbahn, die soviel Geld kostet wie die erste Reise von Menschen zum Mars.
Im Sonderbericht der Scientists verfolgt die mitwirkende Herausgeberin Elisabeth Eaves die
* historischen, * politischen und * wirtschaftlichen Motivationen, welche die Menschheit in diese Lage gebracht haben.
Die Mitglieder des Bulletins des Wissenschafts- und Sicherheitsausschusses der Atomwissenschaftler, Robert Rosner und Suzet McKinney, enthüllen die Einstellung der Weltuntergangsuhr für 2021: Es ist noch 100 Sekunden bis Mitternacht. Foto: Bulletin der Atomwissenschaftler / Thomas Gaulkin
COVID-Weckruf 100 Sekunden bis Mitternacht
Laut Pressekonferenz der Atomics Scientists am 27. Januar 2021 ist es 100 Sekunden vor Zwölf auf symbolischen Weltuntergangsuhr 2021
Doch „Menschen können die Gefahren moderner Technologie auch in Krisenzeiten bewältigen. Aber wenn die Menschheit eine existenzielle Katastrophe vermeiden will – eine, die alles in den Schatten stellt, was sie bisher gesehen hat -, müssen die nationalen Führer der Desinformation, der Beachtung der Wissenschaft und der Zusammenarbeit zur Verringerung der globalen Risiken weitaus besser entgegenwirken.“