Fred Sinowatz 1983 so:
„Ich weiß, das klingt alles sehr kompliziert …“
„Obwohl es noch nie so viel politische Bildung an den Schulen gab wie jetzt
und noch nie so eine Fülle von zeitgeschichtlichen Publikationen erschienen ist, gewinnen Fremdenhass und faschistoides Gedankengut immer mehr Menschen.
Mich beunruhigt das zutiefst.“
Sinowatz 1999 über die wachsende Fremdenfeindlichkeit
Die Dachausbau-Wohnungskinder gehen nur in diese Schule, wenn sie Legastenie oder sonstige Bedürfnisse haben. Die Mittelschule ist aufgrund der Kulturellen Gewalt auch in Wien nicht weit Weg von der Segregation und Strukturellen Gewalt der Hauptschulen.
Nachdem drei SPÖ-Unterrichtsministerinnen an der Sollbruchstelle der Großen Koalition zerrieben wurden ist Wiens Schulsystem zwar „anders“ als in den anderen Bundesländern, nun ist aber zu erwarten, dass der Bund mit der neuen Rechts-Konservativen Regierung noch mehr Gegenwind erzeugen wird als die Rot-Schwarzen Koalitionen seit 1983. Familien und Kinder abzuschieben und oder zu bestrafen ist zwar keine Konfliktlösung sondern eine Konfliktverschiebung. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Fernwirkungen dieser simplen populistischen Politik werden Österreich wie ein Bumerang treffen. lesen sie mehr »
Unser Ziel ist es Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammen zu bringen, indem wir frei zugängliche Flügel auf öffentlichen Plätzen platzieren. Orte der Begegnung entstehen, an denen Sprache und Worte überflüssig werden. Das Projekt stärkt die gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten und den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ein Musikinstrument wird zum Integrationsinstrument.lesen sie mehr »
ist seit jeher eine der wichtigsten Voraussetzungen,
persönliche Entfaltung verwirklichen zu können,
Freiheit erfahren und Neues kennenzulernen zu können, aber auch
Integration und gegenseitige Wertschätzung leben zu dürfen.
Die „Social City Wien“, organisiert heuer zum 3. Mal den 2015 ins Leben gerufenen Friedenspreis.
Anlässlich 70 Jahre Frieden in Österreich (1945-2015) Griff der Wiener Bürgermeister Michael Häupl eine Idee der seit ihrer Jugend friedensbewegten Wiener Landtagsabgeordneten Tanja Wehsely auf.
Foto: Verleihung des Wiener Jugend Friedenspreis 2017 im Wiener Rathaus
vlnr GR Heinz Vettermann, GRIn Tanja Wehsely (Initiatorin des Friedenspreis) und Stadtrat Jürgen Czernohorszky
Das Thema Frieden soll mit diesem Preis im Angesicht von Terror und Kriegen mit Millionen Heimatvertriebenen auch in Österreich wieder mehr in den Fokus rücken.
Erstmals wird der Preis heuer österreichweit ausgerichtet.
Wer darf einreichen?
Junge Menschen im Alter von 11-24 Jahren sollen sich ermutigt fühlen, ihre Gedanken und Ideen rund um das Thema Frieden einzureichen.
Experts warn „World will be just 1 minute from GLOBAL APOCALYPSE“! This week on 25th of january ‘Doomsday Clock’ warning moved forward from 2.5 to 2 minute to 12
The Bulletin’s clock is not a gauge to register the ups and downs of the international power struggle; it is intended to reflect basic changes in the level of continuous danger in which mankind lives in the nuclear age…
The symbolic clock has, according to wikipedia, been set backward and forward 22 times since then, the smallest-ever number of minutes to midnight being two (in 1953 and 2018) and the largest seventeen (in 1991). As of January 2018, the Clock is set at two minutes to midnight, due to
global threat of nuclear war,
the United States not being involved in world leadership roles, and
climate change.
This setting is the Clock’s joint-closest approach to midnight since its introduction, only matched by that of 1953. lesen sie mehr »
HUMAN’s Musics – A film by Yann Arthus-Bertrand / Composed by Armand Amar „I am deeply taken with traditional music, it moves me, it connects you to emotion. The idea with HUMAN was to create songs that would reflect the same emotion generated by the interviews.
Klaus Schlichtmann shared his news about an initiative in Japan, which is just taking off, and in which he participates in an advisory position. He has been working in Japan with Japanese pacifists for a long time. Thes Pacifists want to spread an Article 9 around the world. In this regard, I have long argued that Article 9 is a ‘motion’ to abolish war.
Gestern Donnerstag, 18. Jänner 2018, 19 Uhr fand in der SADOCC-Bibliothek, 1040 Wien, Favoritenstraße 38/18/1 ein sehr gut besuchter Vortrag von Bernhard Bouzek statt.
Reisen zu Menschen
Aktuelle Beispiele des Community- und Ethnotourismus in Namibia
Das Reiseland Namibia erlebte ja bekanntlich im Jahr 2017 einen wahren Boom. Abseits von Wildtieren und grandiosen Landschaften machen jedoch kaum Touristinnen und Touristen
Bekanntschaft mit den Menschen Namibias und
ihrer Geschichte
Wer die Situation des heutigen Namibia als multiethnische Nation verstehen wolle, sollte sich nicht nur mit der reizvollen Natur, sondern auch mit vielen drängenden sozialen Fragen in Namibia beschäftigen, so Bouzek.
Die Schutzbefohlenen von Elfriede Jelinek
Burgtheater Wien, 2015
Am 14.01.2013 veröffentlicht SOLIDARISCH SCHLAFEN auf youtoube eine Video:
Der mit dem Jandl-Preis ausgezeichnete Sprachsucher und Erzähler Peter Waterhouse ist auch ein politisch engagierter Mensch. Er benützt seine kunstvolle Sprache dafür
„den am Rande der Gesellschaft Stehenden die Menschenwürde wiederzugeben, die ihnen die Mächtigen am Bazar der Kurzschlüsse geraubt haben“
( Josef Winkler)
Peter Waterhouse verbrachte eine Nacht mit den Flüchtlingen in der Wiener Votivkirche.
„Ich glaube, dass der sakralste Ort in dieser Stunde und in diesen Tagen in der Votivkirche dieses große Bett ist, in dem 67 Personen in eisiger Kälte seit einigen Wochen wohnen.“
[2] Practitioners of sustainable living often attempt to reduce their carbon footprint by altering methods of transportation, energy consumption, and diet.[3] Proponents of sustainable living aim to conduct their lives in ways that are consistent with sustainability, in natural balance and respectful of humanity’s symbiotic relationship with the earth’s natural ecology and cycles.[4] The practice and general philosophy of ecological living is highly interrelated with the overall principles of sustainable development.[5]
Life Is Good : Sustainable Living (National Geographic Documentary)
Life Is Good : This Documentary tries to show how sustainable living works. Itis a lifestyle that attempts to reduce an individual’s or society’s use of the Earth’s natural resources and personal resources.
Umwelt- und sozialverträglich bereitgestellte Produkte
Gandhi empfahl möglichst viel selbst herzustellen. Dies ist noch einiges unbequemer als FAIRTRADE wäre aber vermutlich auch nachhaltiger und friedlicher. Wie schaut es mit der Freiheit der mündiger Konsumenten in Marktwirtschaften heute aus?
Wer nachhaltige Produkte kauft
übt „politischen“ Einfluss auf globale Problemlagen aus
um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten zu minimieren.
Bewusste Verbraucher sollen laut FAIRTRADE-Philosophie etwas teurere Güter kleinerer Erzeuger aus Entwicklungsländern nehmen und so gerechte Arbeitsbedingungen unterstützen. Sie können dafür ein Besseres Gewissen haben. Für die Kaufentscheidung sollen vor allem
die ökologischen und
sozialen Folgekosten
eines Produktes ausschlaggebend sein. Berücksichtigt wird beispielsweise
Dieser Begrifft wird gelegentlich synonym zum Begriff nachhaltiger Konsum verwendet.[1]
Allgemeiner können wir unter ethischem Konsum Konsum verstehen, der von ethischen Erwägungen des Konsumenten – beeinflusst wird.[2][3] Also nicht nur hinsichtlich Nachhaltigkeit. Die Fragen, ob eine Form der Fleischproduktion mit dem Tierwohl eher vereinbar ist als eine andere hat, nichts unmittelbar der Kategorie der „Nachhaltigkeit“ zu tun. Diese Frage ist aber für ethisch orientierte Verbraucher oft von zentraler Bedeutung. Im Islam müsste ein hallal geschlachtetes Tier auch hallal gehalten worden sein. Das hieße der Halter müsste des dem Tier ermöglichen bis zur Schlachtung das best mögliche Leben zu führen. Diese würde wohl eher artgerechte Haltung und keine industrielle Massentierhaltung implizieren. Bilder von blutig gemeuchelten Schafen und halb verhungerten Eseln lassen uns daran zweifeln, dass eine islamische Geisteshaltung mit dem westlichen Tierschutzgedanken vereinbar ist. Tatsächlich handelt es sich dabei möglicher Weise um ein Vorurteil. Im Islam sehen manche nämlich die Idee einer „Mitgeschöpflichkeit“ im Prinzip noch tiefer verankert als im Christentum.
Geschichte des Begriffs Nachhaltiger Konsum
Die Entstehung des Begriffs Nachhaltiger Konsum steht im Kontext der Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung. Wobei letzteres eine Entwicklung versteht, die
den Bedürfnissen der jetzigen Generation entspricht,
ohne dass Möglichkeiten künftiger Generationen, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können, gefährdet werden.
Der Ursprung des Begriffs Nachhaltiger Konsum geht zurück auf Kapitel 4 der Agenda 21,
1992 wurde Agenda 21 auf der so genannten Rio-Konferenz verabschiedet. Unter dem Titel „Veränderung von Konsumgewohnheiten“ wurde gefordert,
sich gezielt mit nicht nachhaltigen Produktionsweisen und Konsumgewohnheiten auseinanderzusetzen und
eine einzelstaatliche Politik zur Veränderung derselben zu entwickeln.
Das würde dem Sachverhalt Rechnung tragen, dass
die Nachfrage Produktionsstrukturen und -prozesse steuert und
in der Konsumsphäre selbst Umweltbelastungen stattfinden, die einer nachhaltigen Entwicklung entgegenstehen.
2002 wurde beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg vor dem Hintergrund immer weniger nachhaltiger Produktions- und Konsummuster die Entwicklung eines Zehn-Jahres-Rahmenprogramms für nachhaltigen Konsum und Produktion beschlossen. Dieses Programm wurde ab 2003 als sogenannter Marrakesch-Prozess bezeichnet.
Eine einheitliche allseits anerkannte Definition des Begriffs „nachhaltiger Konsum“ fehlt allerdings bis heute.
Eine hilfreiche Definition, die der Arbeit der deutschen Verbraucherzentralen zugrunde liegt, versteht unter „nachhaltigem Konsum“den :
Ver- bzw. Gebrauch von Gütern und Dienstleistungen, der
die Bedürfnisse der Konsumenten erfüllt,
Umwelt und Ressourcen schont und
sowohl sozialverträglich als auch ökonomisch tragfähig ist.
Menschen, die einen nachhaltigen Lebensstil praktizieren, werden als LOHAS (nach engl. Lifestyles of Health and Sustainability) bezeichnet. Menschen, die bewusst weniger Fleisch konsumieren, da sie den negativen Umweltauswirkungen der Massentierhaltung entgegenwirken wollen, werden Flexitarier genannt.[4]
Zertifizierungen von Produkten oder Unternehmen können dem Verbraucher als Hilfe bei der Konsumentscheidung dienen. Es existieren zahlreiche Produktzertifizierungen mit entsprechenden Gütesiegeln, z.B. das Fair-Trade-Siegel für „fairen Handel“ oder das Demeter-Siegel für eine bio-dynamische Wirtschaftsweise. Des Weiteren bietet der CSE-Standard als Unternehmenszertifizierung für Wirtschaftsakteure eine Richtlinie für ethischen Konsum.
Nachhaltiger Konsum von Unternehmen und Organisationen
Bei nachhaltigem Konsum denkt man bisher eher an Einzelverbraucher, weniger an Unternehmen. Bei Unternehmen spricht man im Kontext mit nachhaltigem Handeln vor allem von Corporate Social Responsibility. Unternehmen verbrauchen bei der Erstellung von Produkten für „Endverbrauche“ ebenfalls Ressourcen. Daher liegt beim Verbrauch von Diensten und Rohstoffen und Vorprodukten durch Unternehmen der Fokus meist auf der Zulieferkette beziehungsweise Wertschöpfungskette. Bei verantwortungsbewussten Unternehmen ist diese Kette nicht nur
wirtschaftlich rentabel, sondern auch
sozial und ökologisch verträglich
gestaltet sein sollte. Es geht hierbei einerseits meist um
das Produkt selbst beziehungsweise andererseits um
eine wichtige Rolle. In folgenden Bereichen bieten sich Anknüpfungspunkte für nachhaltigen Konsum in Unternehmen und Organisationen:[6][7][8][9]
Energie und Ressourcen – Beispiele: Nutzung von Ökostrom, Eigenstromerzeugung zum Beispiel über Photovoltaik, Doppelseitiges Drucken, Ausschalten von Geräten und Beleuchtung bei Nichtgebrauch
Mobilität – Beispiele: Firmenfahrräder, Jobtickets, emissionsarme Fahrzeuge, Bahn statt Flugzeug oder – wenn Flüge unvermeidbar sind – Kompensation der Flüge über Klimaschutzprojekte
Faktum ist: „Viele Produkte, welche nachhaltig konsumierbar sein sollen, sind eher ein Instrument des Marketings des anbietenden Unternehmens, als Teil einer nachhaltigen Lebensweise.“
Beispiel Ökostrom und Greenwashing:
Der Bezug von Ökostrom kann zwar nachhaltiger sein,[11] in vielen Fällen ist das Produkt jedoch ein Mittel zur Kundenbindung und zur Steigerung des Absatz.
Konsumenten heute oft sehr aufwendige ein wohliges Gefühl beim vorgeblich nachhaltigen Konsum vermittelt. Oft ist die Umweltwirkung in Wirklichkeit nur Fassade ist ( Greenwashing).
Nicht selten verkommt oberflächlicher „nachhaltiger Konsum“ zum Ersatz für „echtes“ politisches oder gesellschaftliches Engagement (Beispiel: Bionade-Biedermeier).
Frank-Martin Belz, Georg Karg, Dieter Witt (Hrsg.): Nachhaltiger Konsum und Verbraucherpolitik im 21. Jahrhundert. metropolis Verlag, Marburg 2007, ISBN 978-3-89518-601-1.
Helmut Hagemann: Vom Kassenzettel zum Stimmzettel. Orientierungshilfen für nachhaltige Kaufentscheidungen im Massenmarkt. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal 2004, (Wuppertal Papers 150, ISSN0949-5266), online (PDF; 1,9 MB).
Leo Hickman: Fast nackt. Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben. Pendo Verlag, München 2006, ISBN 3-86612-100-8.
Kai Hudetz, Aline Eckstein: Informationsverhalten und Informationsbedürfnis der Konsumenten zum Thema Nachhaltigkeit. Studie des Instituts für Handelsforschung (IfH) und Stayfair.de, Köln 11. Juni 2010.
Gerhard Scherhorn, Christoph Weber (Hrsg.): Nachhaltiger Konsum. Auf dem Weg zur gesellschaftlichen Verankerung. oekom Verlag, München 2002, ISBN 3-928244-85-X.
Dagmar Vinz: Nachhaltiger Konsum und Ernährung: Private KonsumentInnen zwischen Abhängigkeit und Empowerment. In: PROKLA – Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 138: Ökonomie des Konsums. 35. Jg, Nr. 1, März 2005, ISSN0342-8176, S. 15–34.
Veronika A. Andorfer: Ethical Consumption. In: Daniel Thomas Cook und J. Michael Ryan (Hrsg.): The Wiley Blackwell Encyclopedia of Consumption and Consumer Studies. 2. März 2015, S. 268–269.
Ethical Consumption. In: Frederick F. Wherry und Juliet B. Schor (Hrsg.): The SAGE Encyclopedia of Economics and Society. 19. November 2015.
E. Cooper-Martin und M. E. Holbrook: Ethical consumption experiences and ethical space. In: Advances in Consumer Research. Band 20, Nr. 1, 1993: „decision-making, purchases and other consumption experiences that are affected by the consumer’s ethical concerns“
Dieter Spath, Wilhelm Bauer, Stefan Rief (Hrsg.): Green Office: Ökonomische und ökologische Potenziale nachhaltiger Arbeits- und Bürogestaltung, Gabler Verlag, Wiesbaden 2012.
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Umweltbundesamt (Hrsg.): Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen, Berlin 2010, PDF-Datei
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) (Hrsg.): Nachhaltige Ernährung