Die düstere Warnung des UN-Chefs: Die Aussichten auf Frieden in der Ukraine nehmen ab, da die Weltenlenker wissentlich in einen immer größeren Krieg steuern
Jorge Engels von CNN in London meldete heute:
Der Chef der Vereinten Nationen, António Guterres, habe am Montag einen düsteren Ton angeschlagen, als er die in New York bei der Generalversammlung der Organisation versammelten Führer warnte, dass die Welt wissentlich in einen „größeren Krieg“ marschiere.
„Die russische Invasion in der Ukraine fügt dem ukrainischen Volk unsagbares Leid mit tiefgreifenden globalen Auswirkungen zu. Die Aussichten auf Frieden werden immer geringer“ …
„Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation und eines Blutvergießens wächst weiter. Ich fürchte, die Welt schlafwandelt nicht in einen größeren Krieg hinein. Ich fürchte, sie tut dies mit weit geöffneten Augen.“
Chef der Vereinten Nationen, António Guterres, laut CNN
Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung ist das zentrale Netzwerk zur Förderung der Zivilen Konfliktbearbeitung im deutschsprachigen Raum. Seit ihrer Gründung 1998 vernetzt und stärkt sie die zivilgesellschaftliche Friedens-Community und agiert als deren Vertreterin im politischen Raum. Die Mitglieder der Plattform decken ein breites Spektrum aktiver Friedensarbeit ab. Sie kommen unter anderem aus der Zivilen Konfliktbearbeitung im Inland, der Menschenrechts- und Entwicklungszusammenarbeit, Friedensforschung, Mediation und Friedensbewegung.
pzkb.de
NGA FERBER UND DR. GUDULA FRIELING|BILDUNGSMATERIAL|2022 haben eine Heft mit dem Titel:
Aktive Gewaltfreiheit
Bildungsmaterial für die religionspädagogische Jugendarbeit
gestaltet.
„Diese neue Broschüre für die Jugendbildung von pax christi zu aktiver Gewaltfreiheit richtet sich an Gruppenleitungen in der Jugend(verbands)arbeit und der Firmvorbereitung sowie an Lehrer*innen.
Zum Inhalt:
Gewaltfreiheit beschreibe sowohl ein Ziel als auch den Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Als Ziel diene die Gewaltfreiheit wie ein Kompass, der uns beim Navigieren angesichts der Probleme und Herausforderungen unserer heutigen Zeit helfe. Die Beschäftigung mit Gewaltfreiheit lade uns dazu ein, genau zu hinterfragen:
wie und gegen wen auf dieser Welt Gewalt ausgeübt wird und
wie dies verhindert werden könne.
Gewalt werde dabei sehr weit ausgelegt und umfasse auch Formen von struktureller und kultureller Gewalt, wie Armut und Diskriminierung.
Gleichzeitig zeige das Konzept der Gewaltfreiheit einen Weg auf, wie wir uns gegen Gewalt und Unrecht „mit friedlichen Mitteln“ zur Wehr setzen könnten. Es beinhalte eine Selbstverpflichtung, beim Streben nach Frieden und Gerechtigkeit auf die Ausübung von „Gewalt“ zu verzichten. Selbst gewaltfrei zu handeln erfordere eine ständige Selbstreflexion und lebenslanges Lernen, um nicht bewusst oder unbewusst Gewaltmuster in unserer Gesellschaft zu reproduzieren. Der individuelle Weg der Gewaltfreiheit könne für jeden Menschen unterschiedlich sein und umfasse etwa
die Anwendung von gewaltfreier Kommunikation,
soziales Engagement, um die Folgen von Gewalt abzumildern, und
gesellschaftspolitischen Aktivismus, um die Ursachen von Gewalt zu bekämpfen.
Ihre erste große Aktion war die Besetzung der Londoner Greenpeace-Büros am 17. Oktober 2018, [15] gefolgt von der öffentlichen Vorstellung bei der „Declaration of Rebellion“ am 31. Oktober 2018 vor dem britischen Parlament.
Das Forschungs- und Transferprojekt Rüstungskontrolle und Neue Technologien (Phase II) untersucht Fragen der
Rüstungskontrolle
Abrüstung und
Risikotechnologien und
hat zum Ziel, durch Forschung und Wissenstransfer einen Beitrag zur Konfliktprävention und Friedenssicherung zu leisten. Dafür wird es ein sozialwissenschaftliches, ein naturwissenschaftliches und ein Transfer-Modul geben.
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Brennende Chemiefabriken, überflutete Bergwerke – nicht erst seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts ist klargeworden, wie sehr die Rüstungsindustrie und Kriege der Umwelt schaden. Im Gegenzug wirkt der Klimawandel als Risikomultiplikator und Konflikttreiber. Gelingt es in den kommenden Jahren nicht, den bislang von Jahr zu Jahr weiter zunehmenden Kohlendioxid- und Methan-Ausstoß in die Atmosphäre drastisch zu verringern, werden sich die bereits bestehenden Fragilitäts- und Konfliktrisiken weiter verstärken. Dazu kommt die Gefahr, dass immer dringender werdende Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes Spaltungen in der Gesellschaft hervorrufen und dadurch Konfliktpotenziale erhöhen. Die Linzer Friedensgespräche stellen in Impulsvorträgen, Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion die Frage nach den Zusammenhängen von Klima, Konflikten und Frieden und diskutieren Möglichkeiten einer gemeinsamen Klima- und Friedenspolitik zur Stabilisierung unserer Gesellschaften und zum Schutz der Umwelt.