Musik aus allen Richtungen. Vision und Appell: Oumou Sangarés Album „Timbuktu“
Gestaltung: Johann Kneihs
Sangarés wird als größte lebende Sängerin Afrikas bezeichnet. Wie auch immer sich dergleichen messen lasse, Kneihs. „… vielleicht am Respekt, der ihr entgegengebracht wird, von Stars wie
Alicia Keys oder
Beyoncé und
von Millionen Menschen, insbesondere Frauen – für die sie, wie sie sagt, vor allem singt.
Sie hat aber auch eine universelle Botschaft, dass Krieg schlecht ist und Frieden wichtig für alle.
La guerre est un fléau!
Ma patrie risque de disparaître!
Je vous dis que la guerre n’est pas une bonne solution!
La guerre n’a pas d’ami ni d’alliés, et au fond il n’y a pas vraiment d’ennemis.
Tout le monde souffre de cette guerre: Burkina, Côte d’Ivoire… tout le monde!
La guerre sévit partout en Afrique, particulièrement dans le nord et le centre du Mali.
der Sommer 2022 war bisher ein sehr ereignisreicher:
Ende Juni fand in Wien das erste Vertragsstaatentreffen des Atomwaffenverbotsvertrags (TPNW) statt. Angesichts steigender politischer Spannungen und ausdrücklicher nuklearer Drohungen Russlands fand das Treffen zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt.
Seit Montag 1.8.2022 findet in den Vereinten Nationen in New York die 10. Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NVV) statt. Trotz der Verpflichtungen aus diesem über 50 Jahre alten Vertrag, nukleare Abrüstung voranzutreiben, bleiben sinnvolle Schritte aus, da alle Atomwaffenstaaten weiterhin ihre Atomwaffenarsenale vergrößern oder modernisieren. Auf der Überprüfungskonferenz haben bereits Dutzende von Staaten ihre Unterstützung für das Atomwaffenverbot und die Ergebnisse der Wiener Vertragsstaatenkonferenz zum Ausdruck gebracht.
Wir haben folgend ein paar Infos und Links zusammengestellt. Damit wünschen wir allen einen wunderbaren & erholsamen Sommer!
Bis bald, Nadja Schmidt (für das ICAN Austria Team)
Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NVV, NPT)Seit Montag findet in New York die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags statt.
Die 191 Mitgliedsstaaten treffen sich übrigens zum ersten Mal, seit dem völkerrechtlichen Inkrafttreten des Atomwaffenverbots (TPNW) in 2021. Es ist damit auch die erste Gelegenheit, dass die Ergebnisse aus der 1. Vertragsstaatenkonferenz des Verbotsvertrages die im Juni 2022 in Wien stattfand, dem einmonatigen Treffen in New York Schwung und Dringlichkeit verleihen. ICAN arbeitet vor Ort daran, dass die erfolgreichen Ergebnisse von Wien – die Verurteilung nuklearer Bedrohungen und der Aktionsplan für nukleare Abrüstung – auf die anwesenden Nuklearwaffenstaaten Druck ausüben. Was in New York auf dem Spiel stehtNuclear Ban Week – WienHier unsere Zusammenstellung der Ergebnisse der 1. Vertragsstaatenkonferenz im Juni 2022 in Wien.
Die Mitgliedsstaaten haben die „Wiener Erklärung“ verabschiedet, in der „alle nuklearen Drohungen, ob ausdrücklich oder stillschweigend und ungeachtet der Umstände“, unmissverständlich verurteilt wurden. Als Reaktion auf die nuklearen Drohungen Russlands ist dies die schärfste multilaterale Verurteilung von Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen, die es je gab. Die Wiener Erklärung zeigt, dass es eine neue globale Allianz gibt, die das Atomwaffenverbot nutzt, um sich gegen inakzeptable und illegale nukleare Drohungen und die Gefahr eines Atomkriegs zu wehren.
Zusätzlich wurde der bahnbrechende Wiener Aktionsplan verabschiedet. Er skizziert konkrete Schritte um atomar bewaffnete Staaten vom Einsatz von Atomwaffen abzuhalten und die Abschaffung dieser Waffen voranzutreiben.Überblick: Die Wiener Erklärung und Aktionsplan Kundgebung: Hiroshima mahnt! Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 77. Mal.
Aus diesem Anlass findet in Wien – wie jedes Jahr – eine Gedenkaktion einer Reihe von Friedensgruppen statt.
Ab 18 Uhr werden vor der Oper am Herbert-von-Karajan-Platz Ansprachen gehalten und Friedenslieder gesungen. Den Abschluss bildet ein Laternenmarsch zum Teich am Karlsplatz.Mehr InformationenNeues VideoUnser Eingangsvideo für das Nuclear Ban Forum im Juni 2022 in Wien. Mach mit!www.icanaustria.at„
Klimawandel und Rüstungsspirale ist eine Mischung aus Marktversagen und Staatsversagen. Einzelne können in der Desorganisation der Welt kaum etwas bewegen. Mir ist es aber immerhin gelungen den Verstand über Wasser zu halten und den Blick aufs Wesentliche.
Als durchschnittliche/r Österreicher*in beanspruchst du 6 Globale Hektar, das sind 60.000 m². Footprint.at: „Das ist kein bescheidener Garten, das ist schon ein phantastischer Schlosspark.“
Wenn alle so leben würden wie ich und wahrscheinlich auch Du, dann bräuchten wir 4 Planeten. Die haben wir aber nicht. Daher rasen wir gerade auf die ökologischen Kipppunkte zu. Der Permafrost geht auf Grönland und der Nordpol, die Gletscher tauen ab und wir heizen ein mit Klimaanlagen & Co. Kurzfristig lokal hilft das ja sofort. Mittel- und Langfristig ist wie Öl ins Feuer gießen und es zu löschen.
Der Rüstungswettlauf erreicht ein absolutes Allzeit-Hoch und statt einem Abrüstungs- und Klima-Stabilisierungs-Wettlauf beschleunigt die sogenannte Internationale Gemeinschaft das Tempo in Richtung Weltuntergang.
Thomas Roithner: „Auf den Klimawandel kannst Du nicht schießen. Der Zivile Friedensdienst Deutschland hat einen spannenden Hub „Frieden verbessert das Klima“ und in diesem Rahmen durfte ich Mitte Juli über Klima zwischen Sicherheitsproblem, Versicherheitlichung und menschlicher Sicherheit schreiben.“
Bei den Robo4earth-Workshops lernen die Schüler*innen die UNO-SDGs (Ziele für nachhaltige Entwicklung – Menschheitsziele) kennen. Sie , entwerfen und bauen einen Roboter, der bei der Erreichung eines dieser Ziele helfen soll. Anschließend erstellen die Workshopteilnehmer*innen ihr eigenes Computer-Programm für eine Geschichte, in der die Roboter*innen an der Erreichung der Menschheitsziele, (SDGs), mitarbeiten.
Marco Uschmann über: Weil Gott den Krieg nicht will… Vom Krieg und seinen Wunden: Gedanken von Marco Uschmann, Pfarrer für Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Österreich
Marco Uschmann über: Weil Gott den Krieg nicht will…
Drei Jahre war der 2. Weltkrieg vorbei, den Kriegstreiber vom Zaun gebrochen hatten. Denn Kriege brechen nicht aus, Kriege verwüsten nicht Kriege werden von Menschen angezettelt und von Menschen ausgeführt.
Themenschwerpunkt – Teil 6: Falschen Zusammenhängen und Verknüpfungen auf der Spur…06.04.2022
Im Rahmen unseres Themenschwerpunktes zum Krieg in der Ukraine haben wir uns bereits mit dem Themenkomplex Fake News näher auseinandergesetzt. In kriegerischen Konflikten ist es aber zudem auch wichtig, sich mit Desinformation zu beschäftigen und diese zu erkennen. Die Unterscheidung zwischen den zwei Begrifflichkeiten ist dabei nicht immer sehr einfach zu erkennen und festzumachen.